Krankheit und Arznei

von Redaktion  |  17. August 2005, 17:42

Krankheit im Urlaub kann ins Geld gehen - E-Card hilft auch im Ausland

Krank oder verletzt zu sein ist nie angenehm, im Urlaub ist es aber besonders ärgerlich - und kann ins Geld gehen. Schon vor Reiseantritt sollte man daher einige Sachen überprüfen: etwa ob die Reiseapotheke noch einsatzfähig ist oder ob für ständig benötigte Medikamente bestimmte Aufbewahrungskriterien gelten.

Zusätzlich sollte man sich Gedanken über eine private Versicherung machen. Der Urlaubskrankenschein der Krankenkassen wird derzeit von der E-Card verdrängt, die gleichzeitig eine Europäische Krankenversicherungskarte ist. In der EU funktioniert beides wie in Österreich: Man geht zu einem Kassenarzt und wird behandelt. Allerdings: Besucht man einen Privatarzt oder urlaubt in Ländern, mit denen es kein Abkommen gibt (beispielsweise die USA), muss man die Rechnung zunächst selbst bezahlen. Zu Hause bekommt man, wenn man neben der Rechnung eine vom Arzt ausgestellte Leistungsbescheinigung vorlegt, 80 Prozent der Kosten zurück, die die Behandlung in Österreich gekostet hätte. (moe, DER STANDARD Printausgabe 16.6.2005)

druckenweitersagen:
posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.