Monkey Business: Was wurde eigentlich aus Bubbles, Jacksons Schimpansen?

19. Juli 2005, 16:09
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Dass die medialen Nachwehen zum Freispruch von Michael Jackson nicht zu gering ausfallen würden, war klar ...

Dass die medialen Nachwehen zum Freispruch von Michael Jackson in der Nacht von Montag auf Dienstag nicht zu gering ausfallen würden, war klar. Schließlich scheint ja jeder, der einmal zu Beat it mit dem Allerwertesten gewackelt hat, mindestens ein Michael-Jackson-Auskenner zu sein und ist seit der letzten Führerscheinabnahme auch mit der Gesetzgebung per Du.

Dass so ein schlecht nach gemachter "Moonwalk" als Statement oft gescheiter gewesen wäre, zeigte am Dienstag das ATV+-Promiguckloch Hi Society – das sein Gestalter, Dominic Heinzl, seit Bestehen als ein gelecktes "Hei soseiati" spricht. Als rasender Klatschreporter, der bei der Präsentation seiner Sendung täglich in Fußballer-in-der-Freistoßmauer-Pose die ästhetischen Folgeschäden des Freizeitvergnügens Fitnessstudio vorführt, befragte er Promis zu ihrer Meinung zum Jackson Urteil. Das war lustig.

Zwar wurde in der Eile verabsäumt die jeweils Vorgeführten mittels Untertiteln vorzustellen. Nachdem montags offenbar nur die Promi-B-Liga um die Häuser zieht, kannte man kaum jemanden.

Angesichts der abgegebene "Meinungen", dürfte es aber ohnehin im Sinne der Befragten gewesen sein: Von einem überlegt-analytischen "Unglaublich!" über ein kristallkugelsicheres "I glaub, er war's" bis zu einem fundierten "Also, ich ... ", das in ein Schulterzucken mündete, reichte die präsentierte Meinungsvielfalt. Was einem da plötzlich in den Sinn kam: Was wurde eigentlich aus Bubbles, Michael Jacksons Schimpansen? (flu/DER STANDARD; Printausgabe, 16.6.2005)

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    Michael Jackson mit Bubbles

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