Die Missstimmung könnte einfach auf Falschinformationen beruhen, meint Katarína Belická von der slowakischen Arbeitszentrale. Es gelten nämlich strenge Begrenzungen: Jeder Anwärter muss seinen Wohnsitz in einem der slowakischen Grenzbezirke haben, muss mindestens drei Monate beim Arbeitsamt registriert sein und darf nur einen Job in der Grenzregion eines der vier Nachbarländer Polen, Ungarn, Österreich oder Tschechien annehmen.
Auch ist die Summe, mit der die entstandenen Reisekosten zurückerstattet werden, mit rund 50 Euro monatlich und drei Monaten limitiert. Ziel des Projekt sind somit vor allem neue Pendler, denen so in der Anfangsphase geholfen werden soll. Es geht um Motivation, nicht um Finanzprämien für Aussiedler.
"In Österreich arbeiten jetzt schon völlig legal über 6000 Slowaken - in Jobs, für die sich Österreicher gar nicht interessieren", so Belická. Die slowakische Seite nutzt hier nur völlig gesetzliche Mittel. Nach der Auswertung in einem Jahr könnte das Projekt sogar ausgebaut werden. (Renata Kubicová aus Bratislava, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 15.6.2005)
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tschuldigung - aber pendler sind ja noch schlimmer:
wenn sie hierblieben, würden sie wenigstens das geld, das sie verdienen, auch hier ausgeben. wenn sie aber fürs pendeln unterstützt werden, können sie mit dem hier verdienten geld in der slowakei bei niedrigeren lebenshaltungskosten verhältnismässig _sehr_ gut leben. was in weiterer konsequenz auch dazu führen könnte, dass eine art lohndumping stattfinden könnte, weil ja der verdienst hier auch die hiesigen lebenskosten widerspiegelt (der slowake also durchaus zu geringeren löhnen arbeiten würde, da ja die kosten dort geringer sind).
andererseits ist ja grad in der westlichen slowakei die arbeitslosenquote geringer als in der östlichen. damit wird Ö wohl weniger stark betroffen sein ....
Pendeln, wie es so verniedlichend heisst, aushalten?
2 bis 3 Stunde pro Tag zur Arbeit und wieder retour, fragen Sie irgendwelche oesterreichischen PendlerInnen, wie supertoll das ist.
Und a bisserl was wird wohl doch noch in Oesterreich bleiben.
Und in 10 Jahren duerfen Sie dann in die Slowakei pendeln. Dann sehen Sie wie super das ist.
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