"Aktion Habicht": 74.000 Vergehen in Österreich

2. Juli 2005, 19:33
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Innenministerium: Bei der konzertierten Aktion gegen Verkehrssünder wurden 46.000 Raser erwischt - 10.000 Vergehen gegen die Gurtanlege-Pflicht

Wien - 74.000 Vergehen allein in Österreich gab es bei der in der vergangenen Woche durchgeführten, internationalen Verkehrssicherheitsaktion "Habicht". Den größten Anteil hatten Geschwindigkeitsübertretungen, davon gab es rund 46.000.

Verschärfte Verkehrskontrollen

Die "Aktion Habicht" fand von 6. bis 12. Juni in den Ländern der so genannten Salzburg-Gruppe - Österreich, Tschechien, Polen, Ungarn, Slowenien und Slowakei - statt. Dabei wurden verschärfte Verkehrskontrollen mit Hauptaugenmerk auf Geschwindigkeit, Gurtanlegen, Kindersicherheit sowie Alkohol und Drogen am Steuer durchgeführt. In Österreich waren insgesamt 21.100 Beamte im Einsatz.

In Österreich gab es weiters 10.000 Vergehen gegen die Gurtanlege-Pflicht, 900 Mal wurde die Kindersicherheit nicht eingehalten, 639 Fälle betrafen Alkohol und Drogen am Steuer, teilte der Sprecher von Innenministerin Liese Prokop, Hannes Rauch, mit. Dazu kamen 15.000 "sonstige Vergehen" wie Telefonieren mit Handy ohne Freisprecheinrichtung oder Nicht-Blinken beim Abbiegen, etc.

Signalwirkung

Eine Gesamtbilanz der ersten derartigen grenzüberschreitenden Aktion soll es in den nächsten Tagen geben. Rauch kündigte aber an, "dass es nicht die letzte dieser Art" gewesen sein soll und Prokop sprach von einer "Signalwirkung für die Zukunft". (APA)

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