Sicherheitsupdates bei Windows kostengünstiger als bei Open-Source-Systemen?

4. Juli 2005, 10:45
5 Postings

Eine von Microsoft bezahlte Studie bescheinigt dies

Laut einer Studie von Wipro Technologies sollen Windows-Systeme im Durchschnitt kostengünstiger zu patchen sein als Systeme mit Open-Source-Software. Das Unternehmen hat 90 Unternehmen in Nordamerika und Europa mit mindestens 2.500 Systemen (Clients und Server) befragt, um die Kosten für das Sicherheitspatch-Management zu ermitteln.

Billiger patchen

Abhängig vom System-Typ soll sich das Windows Patch-Management dreizehn bis 33 Prozent weniger als bei vergleichbaren Open-Source-Systemen zu Buche schlagen. Auch soll der Patch-Aufwand pro System zwischen 40 bis 56 Prozent geringer sein.

Zusätzlich behauptet die Studie, dass "OSS-basierende Systeme bei kritischen Schwachstellen länger dem entsprechenden Sicherheitsrisiko ausgesetzt" seien. Eine Behauptung die von führenden Linux-Firmen vehement bestritten wird. So hat Red Hat eine Papers veröffentlicht, die genau das Gegenteil der Wipro-Untersuchung belegt.

Auftraggeber: Microsoft

Die Wipro Studie wurde von Microsoft in Auftrag gegeben.

Share if you care.