Österreichs Firmen wollen mehr Personal einstellen als abbauen

12. Juli 2005, 15:00
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Manpower-Studie: Oberösterreich bietet die besten Jobchancen, gefolgt von Tirol, Salzburg und Niederösterreich

Wien - Im dritten Quartal 2005 wollen die österreichischen Unternehmen mehr Mitarbeiter beschäftigen als abbauen, so das Ergebnis des Beschäftigungsausblicks des Personaldienstleisters Manpower. Demnach wollen 11 Prozent der Firmen ihr Personal aufstocken, während es 6 Prozent reduzieren werden. Das entspreche dem europäischen Gesamttrend. Spitzenreiter seien Irland und Norwegen, positive Signale würden auch aus Deutschland kommen, so die Studie.

Am besten sind demnach die Jobchancen in Oberösterreich, Tirol und Salzburg. Die viel versprechendsten Wirtschaftssektoren seien das Bauwesen, das Kredit- und Versicherungswesen, Immobilien und unternehmensnahe Dienstleistungen. Wenig Bewegung hingegen ist in der Sachgütererzeugung, in Bergbau und Rohstoffgewinnung und in der Energieversorgung zu finden. Personalreduktionen werden nur in Verkehr und Telekommunikation und Öffentliche Hand und Soziales erwartet, hieß es am Dienstag in einer Aussendung.

Beste Chancen in Oberösterreich

Nach Bundesländern finden sich in Oberösterreich mit großem Abstand die besten Jobchancen. Durchaus gut sind auch die Möglichkeiten in Tirol, Salzburg und Niederösterreich. Im Mittelfeld rangieren Wien und Vorarlberg, während im Burgenland und in Kärnten keine Verbesserungen zu erwarten sind. Mehr Stellenabbau als Aufnahmen ist nur in der Steiermark zu befürchten.

Für die Manpower-Studie wurden 776 Unternehmen aus ganz Österreich befragt. (APA)

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