Gentoo-Gründer geht zu Microsoft

11. Juli 2005, 14:29
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Daniel Robbins soll dem Softwareriesen dabei helfen Open Source-Projekte besser zu verstehen

Der Gründer der Linux Meta-Distribution Gentoo, Daniel Robbins, hat einen Schritt getätigt, der für manche Open Source-AnhängerInnen einem Sakrileg gleich kommt: Er hat mit dem 23. Mai 2005 einen Job bei Microsoft angenommen.

Tätigkeit

Laut einer kurzen Mitteilung auf der Gentoo-Webpage soll Robbins dem Softwareriesen dabei helfen die Arbeitsweise von Open Source-Projekten und Community-basierter Software im Allgemeinen besser zu verstehen.

IP

Ängste um einen Ausverkauf der Linux-Distribution sind allerdings aus mehreren Gründen unberechtigt. So hat Robbins schon vor bereits mehr als einem Jahr alle seine aktiven Tätigkeiten beim Gentoo-Projekt eingestellt. Zusätzlich hat er nun vor seinem Arbeitsantritt in Redmond die restlichen in seinem Besitz befindlichen Copyrights an die Gentoo Foundation übertragen. (apo)

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