Österreichs Automarkt legte im Mai zu

12. Juli 2005, 15:20
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Neuzulassungen stiegen um 4,4 Prozent - Rückgang bei Dieselfahrzeugen

Wien - Österreichs Automarkt zog im Mai weiter an. Mit 40.767 Neuzulassungen betrug der Zuwachs im Jahresvergleich 4,4 Prozent. Während bei Pkw lediglich ein Plus von 0,5 Prozent auf 29.705 Fahrzeuge erzielt werden konnte, stiegen die Lkw-Neuzulassungen um 15,3 Prozent auf 2.981 Fahrzeuge. Die Zahl der neu zugelassenen Diesel-Pkw ging hingegen auf Grund der steigenden Dieselpreise um 8,1 Prozent auf 18.914 Fahrzeuge zurück, teilte die Statistik Austria am Montag mit.

Unter den wichtigsten Pkw-Marken konnte Marktführer VW nach kräftigen Einbußen in den Vormonaten mit der Type Golf seine Zulassungen wieder um 4,9 Prozent steigern. Kräftig waren auch die Zunahmen bei Opel Astra mit plus 42,8 Prozent, bei VW Passat mit 60,7 Prozent und bei VW Polo mit plus 19,3 Prozent. Die stärksten Zuwächse verzeichneten Opel Zafira und Skoda Oktavia mit plus 67,1 bzw. 70,4 Prozent.

Verluste mussten die Marken Renault Megane mit minus 19,3 Prozent, Ford Focus mit minus 12,9 Prozent und Audi A4 mit minus 3,5 Prozent hinnehmen.

Rückgang bei Diesel-Pkw

Von Jänner bis Mai 2005 wurden insgesamt 180.645 Kraftfahrzeuge neu zugelassen, das waren um 1,1 Prozent oder um 1.955 Fahrzeuge mehr als im Vorjahreszeitraum, wobei die Zahl der Personenkraftwagen mit 138.362 Fahrzeugen weitgehend unverändert blieb (plus 85). Bei Diesel-Pkw hingegen gab es einen Rückgang um 3,6 Prozent 93.703 Autos.

Nach Auto-Marken legte Audi in den ersten 5 Monaten d. J. mit 26 Prozent am stärksten zu, gefolgt von BMW mit plus 15,4 Prozent. Mit minus 14,2 Prozent musste VW im Jahresvergleich den stärksten Rückgang hinnehmen, gefolgt von Ford (minus 7,5 Prozent) und Fiat (minus 7,4). (APA)

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