Pink Floyd bei Live-8 wieder vereint

2. Juli 2005, 19:01
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Am 2. Juli in London erstmals seit 1981 wieder zusammen auf der Bühne -

London - Pink Floyd, eine der größten Rockgruppen aller Zeiten, wird bei dem von Bob Geldof initiierten Live-8-Konzert für Afrika auf der Bühne stehen. David Gilmour, Nick Mason, Roger Waters und Richard Wright wollen bei dem Musikspektakel am 2. Juli im Londoner Hyde Park das erste Mal seit 1981 wieder gemeinsam auftreten, wie die Organisatoren am Sonntag mitteilten. Der frühere künstlerische Kopf und Sänger Roger Waters hatte sich 1985 von Pink Floyd offiziell getrennt. Die Band hatte einen legendären Ruf durch Alben wie "Dark Side Of The Moon" (1973).

"Armut bekämpfen"

"Wie die meisten Menschen möchte ich alles tun, um die G-8-Staats- und Regierungschefs zu großen Anstrengungen zu überreden, um die Armut zu bekämpfen und die Hilfe für die Dritte Welt zu erhöhen", sagte Gilmour. Der frühere Streit in der Gruppe sei in diesem Zusammenhang so unbedeutend, dass es die Mühe wert sei, sich für dieses Konzert wieder zu vereinen. An dem Popkonzert werden zahlreiche Stars wie Madonna, U2 oder Paul McCartney auftreten.

Druck auf Politik

Der britische Rockstar Bob Geldof hatte bereits vor 20 Jahren das weltweit übertragene "Live-Aid"-Konzert zur Bekämpfung des Hungers in Afrika organisiert. Mit dem jetzigen Konzert vor dem Gipfeltreffen der sieben führenden Industrienationen und Russland (G-8) in Schottland Anfang Juli will Geldof Druck auf die Politik ausüben und erhofft sich Beschlüsse zur Verdoppelung der Entwicklungshilfe und gerechtere Handelsbedingungen für arme Länder. (APA/dpa)

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