USA und Großbritannien offenbar über Schuldenerlass einig

5. Juli 2005, 11:05
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18 der ärmsten Länder sollen rund 16,7 Milliarden Dollar erlassen werden

New York - Die USA und Großbritannien haben einem amerikanischen Zeitungsbericht zufolge eine Vereinbarung zum Schuldenerlass für die ärmsten Staaten der Welt getroffen. Wie die "New York Times" in ihrer Freitagausgabe berichtet, wollen der britische Finanzminister Gordon Brown und sein US-Kollege John Snow den Plan am Freitag beim Treffen der G-8-Finanzminister in London vorlegen.

Er sieht nach Angaben von der Zeitung zitierter US-Regierungskreise vor, 18 der ärmsten Länder rund 16,7 Milliarden Dollar (13,64 Mrd. Euro) zu erlassen, die sie internationalen Gläubigern schulden. Die Schulden würden abgeschrieben, damit die Regierungen dieser Staaten - die meisten davon in Afrika - neu anfangen könnten und schließlich neues Geld für Entwicklungs-, Gesundheits-, und Sozialprogramme aufnehmen könnten. (APA/AP)

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