Wissen: Rechtsschutz mit Ausnahmen

19. Juli 2005, 16:12
1 Posting
Bis zu 14.535 Euro kann man sich in Österreich vor Gericht erstreiten, wenn von den Medien der "höchstpersönliche Lebensbereich" verletzt wird und dadurch die Chance der Bloßstellung in der Öffentlichkeit besteht. Klagen kann jeder, egal ob prominent oder nicht.

Der Paragraf 7 des heimischen Mediengesetzes kennt allerdings auch Ausnahmen. Wenn beispielsweise "die Veröffentlichung wahr ist und in unmittelbaren Zusammenhang mit dem öffentlichen Leben steht" oder "nach den Umständen angenommen werden konnte, dass der Betroffene mit der Veröffentlichung einverstanden war", kann der Richter das betroffene Medium freisprechen. (moe/DER STANDARD, Printausgabe, 10.6.2005)

Share if you care.