Firefox fängt sich sieben Jahre alte Sicherheitslücke erneut ein

5. Juli 2005, 14:18
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Phishing-Attacken bei Frame-Seiten möglich - Auch Internet Explorer betroffen

Eine bereits sieben Jahre alte Sicherheitslücke ist in aktuellen Versionen des Mozilla Firefox wieder aufgetaucht: So ist es Webseiten möglich, den Inhalt einer anderen Seite zu manipulieren und so Phishing-Attacken zu starten, etwa um an Online-Banking-Daten zu kommen, warnt Secunia.

Wiederholung

Das Problem war bereits 1998 erstmals entdeckt worden, im vergangenen Jahr hatte dann Secunia davor gewarnt, dass sich dies in praktisch allen gängigen Browsern für Attacken ausnutzen lasse. Darauf hin wurde das Problem von den meisten Herstellern beseitigt, so eigentlich auch beim Mozilla / Firefox. Offenbar wurde aber durch Code-Änderungen zwischen Firefox 1.0.2 und 1.0.3 das Problem erneut akut.

Update

Die Mozilla-EntwicklerInnen haben in der Zwischenzeit bereits einen Patch kreiert, der das Problem erneut behebt, es ist also zu erwarten, dass es in den nächsten Tagen ein Update geben wird. Ebenfalls von dem selben Problem betroffen ist übrigens der Internet Explorer, dort ist die Lücke allerdings nicht wieder aufgetaucht sondern nie geschlossen worden. (apo)

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