USA sagt weiter Nein zum Kyoto-Protokoll

4. Juli 2005, 12:32
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Sprecher des Weißen Hauses: "Würde den USA Millionen Arbeitsplätze kosten"

Washington - Die US-Regierung hat ihre Absage an das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz bekräftigt. Ein Beitritt zum Kyoto-Abkommen würde die USA Millionen von Arbeitsplätzen kosten, während Entwicklungsländer überhaupt nicht angesprochen würden, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Scott McClellan, am Dienstag in Washington.

Die USA setzten unter anderem auf die Erforschung und Entwicklung neuer und sauberer Technologien, mit denen der Ausstoß von Treibhausgasen reduziert werden könne.

McClellan äußerte sich vor einem Gespräch von US-Präsident George W. Bush mit dem britischen Premierminister Tony Blair am Dienstag in Washington. Blair wollte während des Treffens im Weißen Haus auch das strittige Thema Klimaschutz ansprechen.

Das Kyoto-Abkommen schreibt verbindliche Ziele für die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen fest. Diese gelten als Auslöser für die globale Erwärmung der Erde. Die USA haben das Protokoll zwar unter Ex-Präsident Bill Clinton unterzeichnet, aber unter der gegenwärtigen Regierung von George W. Bush nicht ratifiziert. (APA/dpa)

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