Lieber, böser Raini Fendrich!

19. Juli 2005, 16:09
27 Postings

Der erste Versuch einer Vermittlung mit Dieter Chmelar muss als gescheitert betrachtet werden

Der erste Versuch einer Vermittlung muss als gescheitert betrachtet werden. Versöhnliche Worte, die Rainhard Fendrich ("Bin nicht böse") vergangenen Samstag im STANDARD an seinen Ex-Spezl Dieter Chmelar richtete, kamen leider gar nicht gut an. Die beiden sind ja seit eineinhalb Jahren spinnefeind: Fendrich fühlte sich ob eines TV-Interviews von seinem Freund verraten.

Doch statt Versöhnung ist Chmelar jetzt fuchsteufelswild, lässt er den STANDARD wissen: "Zum Thema 'charakterliche Stabilität', der ich laut Fendrich nicht (mehr?) entspreche, weshalb er sich von mir nach gut zehnjähriger gedeihlicher beruflicher Verbundenheit verabschiede, ist der große Künstler selbstredend (...) eine profunde Auskunftsperson. Zu seinem 50. Geburtstag lud er mich plötzlich mit dem launigen Eisbrecher 'Das Leben ohne dich ist mir zu langweilig' zurück in seinen aus gutem Grund heftig fluktuierenden Freundeskreis, was sich prompt weniger als gnädige Gunst denn als kaltes Kalkül entpuppte, versuchte er doch schon im nächsten Atemzug, mich anlässlich der bevorstehenden ORF-Show "50 Jahre Fernsehen" als – vorsichtshalber anonymen – (Ko-)Autor zu gewinnen. Ich sagte zu, wenn auch unter der Bedingung, er würde seinen Auftritt unter dem Namen 'Falco' bestreiten." Klingt deprimierend endgültig, schreit aber nach einer Fortsetzung. Also, meine Herren: Ihr wirklich letztes Wort? (prie/DER STANDARD, Printausgabe, 7.6.2005)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.