Verbotene Schleichwerbung im "Marienhof"

4. Juli 2005, 00:50
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PR-Botschaften wurden in die TV-Soap eingebaut - Sonderprüfung angeordnet

In der ARD-Serie "Marienhof" wurde verbotene Schleichwerbung eingebaut, berichtet der Pressedienst epd. Die Produktionsfirma Bavaria Film, mehrheitlich im Besitz öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten, habe zwei Privatfirmen erlaubt, Schleichwerbung für den "Marienhof" zu akquirieren. So seien PR-Botschaften oder Markenzeichen in die TV-Soap eingebaut worden. Beispiel L'Tur: Der Reisediscounter wurde laut epd in 31 Episoden ins Bild gerückt, in "Verbal Placements" wurde das Last-Minute-Konzept gelobt.

Die Gesellschafter der Produktionsfirma haben eine Sonderprüfung angeordnet. Auch in anderen Serien soll es unerlaubte Nebengeschäfte gegeben haben. Von Pharmawerbung in der öffentlich-rechtlichen Ärzteserie "In aller Freundschaft" weiß epd. (red)

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