Apple entschädigt enttäuschte iPod-Besitzer

4. Juli 2005, 10:49
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Falsche Versprechen über Akkulaufzeit kosten 100 Mio. Dollar

Mit einem Gutschein über 50 Dollar und erweiterten Garantieleistungen für iPod-Besitzer will Apple einige Sammelklagen von iPod-Nutzern beilegen. Wie das IT-Portal Cnet meldet, stehen diese Leistungen US-Amerikanern zu, die Geräte der ersten beziehungsweise zweiten Generation bis zum 31. März 2004 gekauft haben - betroffen sind etwa zwei Mio. Geräte. Die Zahlungen könnten sich insgesamt auf bis zu 100 Mio. Dollar belaufen.

Rechtsstreit über die Leistungsfähigkeit der mitgelieferten Akkus

Diese Zugeständnisse sind das Ergebnis eines seit zwei Jahren schwelenden Rechtsstreites über die Leistungsfähigkeit der mitgelieferten Akkus. Im Jahr 2003 hatten acht iPod-Besitzer gegen Apple geklagt, weil die Batterie nicht - wie in der Werbung angekündigt - "so lange hält, wie der iPod lebt und zehn Stunden am Stück Musik spielt". Schon 18 Monate nach dem Kauf war die Laufzeit bereits deutlich kürzer als versprochen: der Akku hielt nur noch vier bis fünf Stunden.

Austauschservice für 99 Dollar eingerichtet

Für Geräte der ersten Generation hatte Apple bereits einen Austauschservice für 99 Dollar eingerichtet. Kunden, die diesen Service bisher in Anspruch genommen haben, erhalten nun die 50 Dollar Entschädigung nicht als Gutschein sondern in bar ausgezahlt. Für Geräte der dritten Generation verlängerte Apple die Garantieansprüche um ein Jahr auf insgesamt zwei Jahre. (pte)

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