
Der Grüne Sozialsprecher Karl Öllinger und die beiden Grünen Spitzenkandidatinnen Rosa Nentwich-Bouchal (links) und Doris Gusenbauer.

Dieses Ergebnis hat mich mehr als gefreut, weil es zeigt, dass sich zumindest die StudentInnen in Ö gegen die Regierung durchsetzen können! Obwohl das Gesetz eindeutig so umgeschrieben wurde, dass die ÖVP-AG ja beinahe gewinnen musste, haben die StudentInnen GRAS und VsStÖ gewählt und damit gezeigt, dass sie sich nicht ins Gesicht sch**** lassen.
Ein Vorbild für die nächsten NR-Wahlen.
Der einzige Wermutstropfen ist die geringe Wahlbeteiligung. Aber die ist ja schon traditionell.
"Mit dem heutigen Ergebnis haben die Wu - Studenten eine klare Absage an die (kurz vor der Wahl auch wieder mal erscheinenden) Fraktionen Gras und Vsstö erteilt!
Die Ag hat mit 5 Mandaten Vorsprung alle anderen Fraktionen deklassiert und somit gezeigt das die WU - Studenten mehr von gutem Service und einer guten Gesprächsbasis mit der Uni halten als von utopischen Forderungen!
Klarer Sieger an der Wu ist die AG - und das ist gut so!"
Schwarze Realitätsverweigerung erster Klasse.
Jezt schneidert Ihnen die Gehrer schon extra ein Wahlrecht auf den Leib, und trotzdem verlieren sie.
Aber trotzig wie sie sind (und wie sie es von ihrem großen Vorbild dem Milli-Metternich gelernt haben), wollen sie natürlich trotzdem erster sein.
Tja das Leben ausserhalb der noblen Salons ist schon hart.
Demnach bekannt ist, wie "groß" der tatsächliche Einfluss (egal ob gut oder schlecht) der Studentenvertreter ist, zählt die Wahl allenfalls als Spielwiese für zukünftige Politiker. Man lernt halt zeitgerecht, wie Wählerpotential angesprochen wird, wie man besser "lügt", und wie man anschließend koaliert.
bei welcher Wahlbeteiligung man ein Ergebnis dann als legitim ansehen würde. 99.9% wie in den kommunistischen Staaten? Ist ein Ergebnis "legitimer", weil 50% gewählt haben? Das heißt ja immerhin auch, dass die andere Hälfte es nicht tat.
Nachdem das Wahlrecht ein Wahl*recht* ist, nehmen die, die nicht wählen in Kauf, dass sie mit dem Ergebnis in jedem Fall zufrieden sind. Das waren auf der Uni eben 70%. Insofern ist das Ergebnis legitim. Denn die Nichtwähler haben den Wählern die Wahl überlassen.
Es handelt sich eben um ein Wahl-_Recht_. Man hat das Recht jemanden zu waehlen, aber man hat genauso das Recht zu sagen, ich nehme mein Wahlrecht diesmal nicht in Anspruch. Die Legitimation ist dennoch gegeben da der Rest ja freiwillig auf sein Recht verzichtet hat.
nochmal, ich finde man sollte eher die katastrophale Wahlbeteiligung diskutieren. Ich meine, stellt ihr euch nicht die Frage warum ca. 70 % nicht gewählt haben (und es handelt sich bei den Wahlberechtigten um die gebildtete Gesellschaftsschicht, und dass hiervon 70 % nicht von ihren Wahlrecht Gebrauch machten finde ich erschreckend)?
ich kann dir sagen warum ich nicht gewählt hab: war grad nicht am studienort (inskribiert aber keine lv), wäre ziemlich teuer gekommen extra hinzufahren, briefwahl oder ähnliches ist nicht möglich. denke schon, dass einfachere stimmabgabe die wahlbeteiligung heben könnte (online oder ähnliches).
Also ich diskutiere ja lieber das Ergebnis der Wahl!
Weil es ist schön das der Faschisten Rechnung diesesmal nicht aufgegangen ist.
... und wie die AG an manchen Unis abgebissen hat z.B. an der WU. Aus Einzelkämpfern von GRAS/VSSTÖ formieren sich TEAMS an den ehemaligen AG Hochburgen.
Und Teams sind schlagkräftiger als Einzelkämpfer.
Mal überlegen: AG minus a %, dann minus b %, dann minus c % usw.
das geht ja die längste Zeit schon so.
... bald gänzlich nur noch ein Haufen aus Einzelkämpfern, die AG ..
... und dann schwubdiwupp weg (wie der RFS beim nächsten Mal)
:-))
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