Musikindustrie überwachte Kazaa-Chefin

27. Juli 2005, 11:03
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Entsprechende Berichte wurden vor einem australischen gericht nun bestätigt

Bei einer Anhörung vor dem Bundesgericht in Sydney, Australien, wurden nun einige pikante Details der Anti-Piraterie-Arbeit der Musikindustrie bekannt. So wurde die Chefin der Sharman Networks - der Betreiberfirma der P2P-Tauschbörse Kazaa - Nikki Hemming mehrere Monate lang überwacht.

Reale Überwachung der virtuellen Netze

Michael Speck, früherer Leiter der australischen Organisation zur Ermittlung von Urheberrechtsverletzungen, der Music Industry Piracy Investigations hat die Überwachung vor Gericht bestätigt. Die Ermittler wollten mit dieser Vorgehensweise die Strukturen hinter dem P2P-Netz entwirren. Die Aktion sollte klären, wer bei Kazaa nun wirklich die Kontrolle innehat. Das Hauptinteresse soll dabei aber gar nicht der Kazaa-Chefin gegolten haben, sondern vielmehr ihrem Haus und wer da ein- und ausging.

Beendet

Die Überwachung soll erst vor einigen Tagen beendet worden sein, teilte Speck am Dienstag dem Gericht mit. Als gewonnene Erkenntnis konnte dann präsentiert werden, dass Kevin Bermeister, Chef von Sharman-Partner Altnet, die Entwicklung von Kazaa und FastTrack maßgeblich kontrolliert. Altnet hat im Jahr 2002 begonnen über dne Kazaa-Client legale und kostenpflichtige nhalte zu vertreiben.(red)

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Kazaa

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