Überwachungskameras gegen den Verkauf illegaler DVDs

7. Juli 2005, 14:50
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Filmindustrie spendet 186,000 US-Dollar für zehn Überwachungskameras

Ob am Wiener Naschmarkt oder in Los Angeles, die Filmindustrie hat weltweit mit den ähnlichen Problemen zu kämpfen. Um den Verkauf illegaler Bootleg DVDs zu stoppen, wurden nun zehn Überwachungskameras in Los Angeles installiert.

186,000 US-Dollar

Dafür hat die Motion Picture Association of America 186,000 US-Dollar gespendet, berichtet die Los Angeles Times.

"Wir unterstützen die Polizei gerne mit diesen Kameras, mit denen sie einen dunklen Fleck aufdecken und das Licht auf die weit verbreitete Fälschung von DVDs werden kann, die normalerweise in dunklen Ecken vonstatten geht", sagt John Malcolm von der MPAA in einer Presseaussendung.

Österreich

Laut MPAA hat die Filmindustrie 2004 einen Verlust von 3,5 Milliarden Dollar allein durch den Handel mit raubkopierten DVDs erlitten. In Österreich sind laut dem Verein für Antipiraterie der Film- und Videobranche (VAP) durch Piraterie der Filmbranche im Jahr 2003 rund 30 Millionen Euro Schaden entstanden (Der WebStandard berichtete).

Razzien

Kameras zur Überwachung des Handels mit illegalen DVDs gibt es noch keine, es wurden allerdings bereits Razzien durchgeführt. (red)

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    Um den Verkauf illegaler Bootleg DVDs zu stoppen, wurden zehn Überwachungskameras in Los Angeles installiert.

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