210.000 Studenten wählen Interessenvertretung

31. Mai 2005, 18:38
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An den 21 österreichischen Universitäten - Erstmals keine Direktwahl des Bundes-Studentenparlaments

Wien - Rund 210.000 Studenten an den 21 Universitäten sind bei den Hochschülerschaftswahlen von heute, Dienstag, bis einschließlich Donnerstag aufgerufen, ihre Vertretung auf Universitäts- und Studienrichtungsebene neu zu küren. Nach Änderung der Wahlordnung durch die Regierung wird erstmals die Bundesvertretung (BV), das österreichweite Studentenparlament, nicht mehr direkt gewählt. Stattdessen entsenden die einzelnen Universitätsvertretungen Mandatare in die Bundesvertretung.

Dabei gilt: Je mehr Studenten eine Uni hat, desto mehr Sitze stehen ihr in der BV zu. Die meisten Mandatare entsendet daher die Uni Wien (14). Viele Unis und Pädagogischen Akademien erhalten dagegen nur einen Sitz. Insgesamt sind auf diese Weise 58 Mandate in der Bundesvertretung zu vergeben. Dazu kommen noch höchstens sieben durch so genannte Listenverbände mögliche Mandate. Derzeit setzt sich die BV aus 45 Studentenvertretern zusammen: Die Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) sowie die VP-nahe AktionsGemeinschaft (AG) haben je 14 Mandate, der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) zehn. Die Fachschaftslisten (FLÖ) kommen auf drei, der Kommunistische StudentInnenverband (KSV) auf zwei sowie das Liberale StudentInnenforum (LSF) und der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) auf je einen Sitz. Die Exekutive wird von einer grün-roten Koalition gestellt. (APA)

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