Steirische Zweisamkeit

30. Mai 2005, 13:42
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Montanuni und Joanneum kooperieren

Die Leobener Montanuniversität und die steirische Forschungsgesellschaft Joanneum Research (JR) wollen ihre Forschungsstrategien besser aufeinander abstimmen und enger zusammenarbeiten. Die Bündelung der Kompetenzen soll beiden Institutionen nicht zuletzt eine bessere Position im europäischen Forschungsraum bringen. "Wir geben der alten Zusammenarbeit eine neue Qualität und gehen in eine höhere Ordnung des Netzwerkes", umriss der Leobener Rektor Wolfhard Wegscheider die Vereinbarung. Durch einen Rahmenvertrag sollen insbesondere die Verwertungsmöglichkeiten der Arbeitsergebnisse "erleichtert und verbessert sowie eine effiziente Nutzung der den beiden Partnern zur Verfügung stehenden Ressourcen erreicht werden."

Vor allem im Bereich der Werkstoffwissenschaft, Lasertechnik, Nanostrukturforschung, Geophysik und Simulation wird näher zusammengerückt: "Abstimmung der Strategien, Austausch von Informationen zu den jeweiligen Plänen und Interessen" bis hin zur Regelung der künftigen gegenseitigen Nutzung von Einrichtungen und Personal (das für Projekte jeweils zu den Arbeitsbedingungen der Partnerinstitution an derselben arbeiten kann) seien Eckpunkte des Vertragswerkes, so der wissenschaftliche Leiter des Joanneum Research, Bernhard Pelzl. Mit 14 Instituten in Graz, Leoben, Niklasdorf, Frohnleiten, Hartberg und Weiz ist die JR eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen Österreichs. Bisher gab es verschiedenste Formen der Zusammenarbeit: So sind das Polymer-Competence-Center und das Materials-Center, an denen auch das JR beteiligt ist, an der Leobener Uni beheimatet. (red/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 30. 5. 2005)

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