TiroL: Abgestürzter Bergsteiger löste aufwendige Suchaktion aus

31. Mai 2005, 09:24
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Unfallort war nicht bekannt

Innsbruck - Eine aufwendige Suchaktion hat ein 62-jähriger Bergsteiger am Sonntagnachmittag im Tiroler Außerfern ausgelöst. Der Mann hatte "röchelnd" mit dem Handy seine Lebensgefährtin informiert, dass er abgestürzt sei und Hilfe brauche. Ohne jemandem Bescheid zu sagen, hatte der Mann allein eine Bergtour unternommen, teilte die Gendarmerie am Montag mit.

Wo es zu dem Unfall gekommen war, konnte die Frau bei dem Telefonat nicht herausfinden. Sie verständigte sofort die Gendarmerie. Da es keine Anhaltspunkte für die Suche gab, wurde eine bezirksweite Fahndung nach dem Pkw des Mannes veranlasst.

In Bachbett gefunden

Am Eingang zum Schneetal im Gemeindegebiet von Nesselwängle wurde das Fahrzeug gefunden. Der Mann wurde schließlich beim Suchflug mit dem Rettungshubschrauber in einem Seitental des Schneetals entdeckt. Er war ausgerutscht und 50 Meter weit abgestürzt. In einem Bachbett kam der 62-Jährige im Wasser zum Liegen.

Der Mann wurde mittels Tau geborgen. Nach der Erstversorgung wurde er mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus nach Reutte geflogen. (APA)

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