Taiwan: Tausende bei Begräbnis eines Mafiapaten

30. Mai 2005, 17:11
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Gangsterboss Hsu Hai Ching starb 93-jährig eines natürllichen Todes

Taipeh - Mehrere tausend Kriminelle haben am Sonntag bei einer Trauerfeier Abschied vom verstorbenen "Paten" der taiwanischen Unterwelt, Hsu Hai Ching, genommen. Zu der Zeremonie in der Innenstadt von Taipeh waren auch einstmals mit dem Verstorbenen rivalisierende Gangsterbosse aus Japan, Hongkong und Macau angereist.

In der Szene war zuvor vereinbart worden, die Zeremonie nicht zur Begleichung alter Rechnungen zu nutzen. Dennoch ließen sich auch rund hundert Polizisten das Ereignis nicht entgehen. "Jeder hat ihm vertraut. Er war fair beim Schlichten von Streits", würdigte ein enger Vertrauter Hsus, Kuo Wen-ching, den Verstorbenen vor Journalisten. Hsu war im März im Alter von 93 Jahren eines natürlichen Todes gestorben. (APA)

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    Der Mafia-Pate wurde von tausenden Kriminellen zu Grabe getragen

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