Mexiko: Neue Strategie gegen Gewalt

28. Mai 2005, 18:01
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In der Grenzregion Sinaloa zu den USA wurden seit Anfang des Jahres mehr als 500 Menschen ermordet

Mexiko-Stadt - In Sinaloa allein wurden seit Anfang des Jahres mehr als 500 Menschen ermordet. Die mexikanische Regierung will nun mit neuen umfassenden Maßnahmen gegen die ausufernde Gewaltkriminalität vorgehen. Bei einem Besuch im Bundesstaat Sinaloa kündigte Präsident Vicente Fox einen strategischen Plan an.

Eine spezielle Staatsanwaltschaft für Gewaltverbrechen und das Organisierte Verbrechen soll gebildet werden. Die neue Strategie will das Aufrüsten mit Waffen bekämpfen und gegen den Drogenhandel, die Drogensucht und die Geldwäsche radikal vorgehen. In den Gefängnissen solle die Sicherheit verbessert werden und Morde sollten in Zukunft aufgeklärt werden.

Das mexikanische Grenzgebiet zu den USA wird seit geraumer Zeit von einer Welle der Gewalt erschüttert. In der Grenzstadt Juarez wurden in den vergangenen Wochen zahlreiche Männer, Frauen und Kinder ermordet. Die Morde wurden alle nicht aufgeklärt.(APA)

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    Die mexikanischen Grenzregion ist von ausufernder Gewaltkriminalität gezeichnet

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