China: Vogelgrippe tötete mehr als 1.000 Zugvögel

30. Mai 2005, 13:40
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Übertragung der Viren durch Zugvögel nach Europa halten Experten für ausgeschlossen

Peking - An der Vogelgrippe sind in China bereits mehr als 1.000 Zugvögel gestorben. Betroffen seien verschiedene Gänsearten, berichteten chinesische Staatsmedien unter Berufung auf den staatlichen Tiermediziner Jia Youling. Die Vögel wurden am Qinghai-See entdeckt, an dem in jedem Sommer mehrere Millionen der Zugtiere Rast machen.

Eine Übertragung der Vogelgrippe-Viren durch Zugvögel nach Europa halten Experten für ausgeschlossen, da es keine Flugrouten von Wildvögeln gibt, die gleichzeitig Asien und Europa berühren. Bis Donnerstag wurde nach Angaben des chinesischen Gesundheitsministeriums keine Übertragung des gefährlichen Virus H5N1 auf den Menschen registriert. Am Montag hatte China mit der Impfung von drei Millionen Stück Federvieh begonnen. An dem größten Salzwassersee Chinas wurden zudem Quarantäne- und Untersuchungsstationen eingerichtet. (APA)

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