Freitag: Pfeilschneller Alexander Wurz

29. Mai 2005, 19:11
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McLaren-Mercedes- Testpilot im freien Training auf dem Nürburgring zwei Mal Schnellster - Michael Schumacher hinter Klien 13.

Nürburg - Alexander Wurz hat am Freitag in den Freien Trainings für den Formel-1-Grand-Prix von Europa Bestzeit erzielt. Der Niederösterreicher benötigte im McLaren-Mercedes 1:30,623 Minuten und war damit um 7/1000 schneller als Toyota-Testfahrer Ricardo Zonta aus Brasilien. Bereits am Vormittag hatte Wurz auf dem Nürburgring die schnellste Runde gedreht.

Wurz mit viel Sprit unterwegs

"Es schaut ganz gut für uns aus, denn im Hinblick auf das neue Qualifying-Format am Samstag war ich mit viel Sprit unterwegs", erklärte Wurz, der als Testfahrer wichtige Arbeit für seine Teamkollegen Juan Pablo Montoya und Monaco-Sieger Kimi Räikkönen leistete, die hinter Williams-Pilot Nick Heidfeld, die Ränge vier und fünf belegten.

Der Rückstand von Heidfeld, zuletzt in Monaco Zweiter, betrug aber bereits über eine Sekunde auf Wurz und Zonta, die den ersten Trainingstag klar dominiert hatten, während Ferrari-Superstar und Weltmeister Michael Schumacher nach Rang zwei am Vormittag (+0,908 hinter Wurz) in der zweiten Session - mehr als 2,5 Sekunden hinter dem Österreicher - unmittelbar hinter dem Vorarlberger Testfahrer Christian Klien im Red-Bull-Cosworth nur 13. wurde. WM-Spitzenreiter Fernando Alonso, der am Vormittag pausiert hatte, landete an der achten Stelle.

Friesacher 23.

Für Patrick Friesacher lief es im Minardi-Cosworth alles andere als wunschgemäß. Der Kärntner, der mit technischen Problemen zu kämpfen hatte, kam mit mehr als fünf Sekunden Rückstand nicht über den 23. und vorletzten Rang hinaus. (APA)

Erstes Freies Training am Vormittag:

1. Alexander Wurz* (AUT) McLaren-Mercedes 1:31,670 Min. - 2. Michael Schumacher (GER) Ferrari 1:32,578 - 3. Ricardo Zonta* (BRA) Toyota 1:32,726 - 4. Juan Pablo Montoya (COL) McLaren-Mercedes 1:32,873 - 5. Rubens Barrichello (BRA) Ferrari 1:32,984 - 6. Kimi Räikkönen (FIN) McLaren-Mercedes 1:32,988 - 7. Nick Heidfeld (GER) Williams-BMW 1:33,142 - 8. Mark Webber (AUS) Williams-BMW 1:33,248 - 9. Christian Klien* (AUT) Red Bull Racing 1:33,304 - 10. Ralf Schumacher (GER) Toyota 1:34,018 - weiter: 13. David Coulthard (GBR) Red Bull Racing 1:35,413 - 15. Vitantonio Liuzzi (ITA) Red Bull Racing 1:36,129 - 19. Patrick Friesacher (AUT) Minardi-Cosworth 1:37,538 - Nur 20 von 24 Fahrern im Einsatz, da Renault und BAR-Honda auf eine Teilnahme verzichteten.

Zweites Freies Training am Nachmittag:

1. Alexander Wurz* (AUT) McLaren-Mercedes 1:30,623 Min. - 2. Ricardo Zonta* (BRA) Toyota 1:30,630 - 3. Nick Heidfeld (GER) Williams-BMW 1:31,813 - 4. Juan Pablo Montoya (COL) McLaren-Mercedes 1:31,841 - 5. Kimi Räikkönen (FIN) McLaren-Mercedes 1:31,870 - 6. Mark Webber (AUS) Williams-BMW 1:32,088 - 7. Rubens Barrichello (BRA) Ferrari 1:32,143 - 8. Fernando Alonso (ESP) Renault 1:32,335 - 9. Giancarlo Fisichella (ITA) Renault 1:32,842 - 10. Ralf Schumacher (GER) Toyota 1:33,098 - weiter: 12. Christian Klien* (AUT) Red Bull Racing 1:33,174 - 13. Michael Schumacher (GER) Ferrari 1:33,242 - 14. David Coulthard (GBR) Red Bull Racing 1:33,430 - 21. Vitantonio Liuzzi (ITA) Red Bull Racing 1:34,842 -23. Patrick Friesacher (AUT) Minardi-Cosworth 1:35,791 - 24 Fahrer im Einsatz

* als Testfahrer nur für freies Training am Freitag zugelassen.

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    Wieder eine starke Vorstellung von Alexander Wurz, dieses Mal auf dem Nürburgring.

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    Die Schumi-Fans bereiten sich gewissenhaft auf ein langes Motorsport-Wochenende vor.

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