NPD will mit drei Direktmandaten in den Bundestag einziehen

29. Mai 2005, 13:44
8 Postings

Wahlkampfleiter Marx: "Realistisch sind in etwa drei Prozent"

Dresden - Die rechtsextreme NPD rechnet nach den jüngsten Wahlniederlagen auf Länderebene nach Angaben ihres Wahlkampfleiters nicht mehr mit dem Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde bei einer vorgezogenen Bundestagswahl, will aber dennoch in das Parlament ziehen. Realistisch sind in etwa drei Prozent", sagte NPD-Wahlkampfleiter Peter Marx am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Strategisches Ziel der NPD sei es, drei Direktmandate zu holen und dann in Gruppenstärke den Sprung in den Bundestag zu schaffen. Die NPD wolle die Direktmandate unter anderem in ihrer ostdeutschen Hochburg in Sachsen holen.

Die Partei hatte nach ihrem Einzug in den sächsischen Landtag verkündet, sie wolle gemeinsam mit der DVU erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs auch in den Bundestag einziehen. (Reuters)

Share if you care.