Rumäne bei Pannenhilfe auf Welser Autobahn getötet

27. Mai 2005, 08:28
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Autolenkerin prallte gegen unbeleuchteten Pkw am linken Fahrstreifen - 27-jähriger 30 Meter weggeschleudert

Linz - Tödlich endete in der Nacht auf Donnerstag die Pannenhilfe für einen 27-jährigen Rumänen auf der A25, der Welser Autobahn, in Oberösterreich. Der Mann wollte ein defektes Auto von der Fahrbahn schieben, als eine 20-jährige Autolenkerin aus Ried gegen den Pkw prallte. Der Rumäne wurde 30 Meter durch die Luft geschleudert und war sofort tot. Das sagte die Autobahngendarmerie Wels der APA.

Der 27-Jährige und ein weiterer Rumäne waren im Auto eines Türken mitgefahren. Bei Wels Ost hatte das Fahrzeug einen technischen Defekt. Im Inneren bildete sich dichter Rauch. Weil der Lenker keine Sicht hatte, führte er eine Vollbremsung durch. Dabei geriet das Auto ins Schleudern und kam entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen zu stehen.

Die drei Männer stiegen aus, verständigten die Gendarmerie und versuchten das defekte Auto von der Fahrbahn zu schieben. Eine 20-jährige Autolenkerin aus Ried im Innkreis bemerkte das unbeleuchtete und ungesicherte Fahrzeug zu spät und stieß gegen die rechte Seite des Autos. Der Rumäne war sofort tot. Seine beiden Mitfahrer und die Autolenkerin blieben unverletzt. (APA)

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