Lesbische Teenager

31. Mai 2005, 09:57
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Für "Du ska nog se att det gar över" haben Mädchen sich und ihre Umwelt mit der Kamera aufgenommen

"Wenn du homosexuell bist, weißt du, du willst in die Großstadt – raus aus Fucking Åmål", erklärt Natalie, eine der Protagonstinnen in der Dokumentation "Du ska nog se att det gar över" ("Don't You Worry, It Will Probably Pass"). Das musizierende Mädchen sowie My und Joppe, zwei weitere schwedische Teenager, haben sich für diesen Film bereit erklärt, ihr Aufwachsen in der engen Kleinstadt, Gespräche mit Familie und sozialem Umfeld und ihr langsames Coming-Out zu dokumentieren - mit Hilfe von Digitalkameras.

Vier Jahre lang waren die Kameras eine Art "geheimes Tagebuch" für My, Joppe und Natalie. Ergebnis des spannenden Filmprojekts von Regisseurin Cecilia Neant-Falk ist die Dokumentation "Du ska nog se att det gar över" (Schweden 2003, Original mit englischen Untertiteln), die oftmals im Musikvideo-Stil vom Aufwachsen im heterosexistischen Umfeld und von den unterschiedlichen Selbstbehauptungs-Ansätzen der lesbischen Mädchen erzählt. Der sehenswerte Film wurde mit zwei Preisen ausgezeichnet: "Fipresci Prize, Special Mention" (Sydney Film Festival 2003) und "Best Documentary" (Guldbagge Awards 2004). (dy)

Vorführung
Sonntag, 5. Juni, 18 Uhr, Filmcasino
  • Artikelbild
    foto: identities
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