King of Po

26. Mai 2005, 21:13
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Das Unterhosenlabel "Jockey" suchte den Austro-Männerpo - 352 Österreicher folgten

Angeblich hatten alle nur wegen der Gratis-Slips mitgemacht. Denn die durfte man behalten. Und weil es doch auch eine Vorrunde gedauert hatte, bis sich Dienstagvormittag acht Final-Pöpsche im Wiener Style Hotel nach "inneren Werten" abklopfen lassen durften, rechnete sich das durchaus: Das Unterhosenlabel "Jockey" hatte den Austro-Männerpo gesucht. Der wird in München beim Euro-Po-Finale in den Ring steigen. Dem Sieger winkt ein Po-Shooting (in Unterhose) in New York. Mit der Option " auf mehr", wie es kryptisch hieß. Kein Wunder, dass da 352 Österreicher nach Ruhm per Rectum strebten - aber weil es nur zwei Idealbacken geben kann, obsiegte im Stechen - um Po-Haaresbreite - der Burgenländer Markus Hüller. Auch wegen seiner Unterhosensozialisation: Die Unterhosen des 28-jährigen werden von der Mama eingekauft.

House of Charity

Dass es hier mitunter auch "politisch" zugeht, könnte man angesichts der Festivitätendichte im Wiener Rathaus mitunter fast vergessen: Kaum waren die Spuren des Life Balles verwischt, bat die "Volkshilfe" schon zum Charity-Event in die edlen Hallen: First Lady Margit Fischer übernahm die Schirmherrschaft über die Aktion "Armut geht uns alle an" - weniger spektakulär, aber um nichts weniger wichtig als der Life Ball. (Thomas Rottenberg, DER STANDARD Printausgabe, 25./26.05.2005)

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    foto: rott
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