Wiener Boule-Tage: Faszination des runden Wurfes

29. Mai 2005, 22:06
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Die Pétanque-Community wächst - Das Angenehmste am Spiel: Es braucht keinen großartigen Aufwand

Wien - Es hat weniger vom streng meditativen Ansatz des Bogenschießens. Eher mehr vom mediterranen Flair, der Leichtigkeit und dem Genuss - wenn man nebstbei vielleicht auch ein gutes Gläschen leert. Und es werden immer mehr, die sich von der Faszination der gefühlvoll und rund geworfenen Kugeln anstecken lassen.

"Das Boulespielen ist stark im Wachsen", bestätigt Silvia Marega, designierte Präsidentin des österreichischen Pétanque-Verbandes. Und so wie die Spielerzahl wachsen auch die Spielorte:

Allein auf der Summerstage am Donaukanal wurden sie inzwischen verdreifacht - ein Stück weiter flussabwärts, bei der Urania, ist ein weiterer Spielort im Hermannpark geplant. Wie stark die Pétanque-Community wächst, zeigte sich diese Woche bei den Wiener Boule-Tagen - am Freitag fand ab dem Nachmittag bis spätnachts auf der Summerstage die österreichische Meisterschaft "Tir individuel" statt.

Wie immer mit stark durchmischtem Publikum - Anfänger treten neben Könnern an, spielen konzentriert, plaudern entspannt. Das Angenehmste daran: Es braucht fürs Spielen keinen großartigen Aufwand. 40 bis 200 Euro für die Kugeln - und das ist es.

Am Samstag, wird im Augarten von 9.30 bis 20.30 Uhr noch der "Grand Prix de Vienne" ausgetragen: Teams aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Polen, Ungarn und Frankreich treten in einem "Doublette"-Bewerb jeweils zwei gegen zwei an.

(Roman David-Freihsl, DER STANDARD Printausgabe, 28./29.05.2005)

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