Kärntner Unternehmer raste mit 230 km/h auf Tauernautobahn

25. Mai 2005, 08:33
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Erst nach einer halben Stunde gestoppt - Führerschein

Ein Unternehmer aus Oberkärnten raste am Dienstag mit 230 Stundenkilometern auf der Tauernautobahn (A10) in Richtung Villach. Eine Zivilstreife nahm die Verfolgung auf, der Mann konnte aber erst durch eine Autobahnsperre gestoppt werden. Seinen Führerschein ist er los.

Beamte der Verkehrsgendarmerie waren in der Früh mit rund 160 km/h auf der A10 unterwegs, als sie plötzlich von einem BMW M3 überholt wurden. "Der Wagen war so schnell, dass wir dachten, wir würden stehen", sagte Revierinspektor Dietmar Mösler. Die Gendarmen nahmen die Verfolgung auf, hatten aber größte Mühe, dem eiligen Unternehmer überhaupt nachzukommen.

"Wir fuhren dann schon 220, aber der BMW hat uns locker abgehängt", erklärte Mösler gegenüber dem ORF-Radio Kärnten. Fast eine halbe Stunde lang dauerte die wilde Jagd, die durchaus nicht ungefährlich war. Man sei ständig zwischen 220 und 230 km/h gefahren und der Frühverkehr auf der Autobahn sei sehr stark gewesen.

Schließlich wurde die Autobahn im Raum Villach kurzfristig gesperrt, knapp vor dem Knoten Villach wurde der Autoraser gestoppt. Bei der Einvernahme gab er an, er hätte einen dringenden Geschäftstermin gehabt, deshalb sei er so schnell gefahren. Seinen Termin versäumte er letztlich trotzdem, die Lenkerberechtigung ist er los und sein Sportwagen wurde sichergestellt. Außerdem muss er mit bis zu 2.000 Euro Geldstrafe rechnen und kann sich bereits für die Führerschein-Nachschulung anmelden. (APA)

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