Aus Public Netbase wird Netbase

31. Mai 2005, 10:41
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Netzkulturinitiative positioniert sich nach Budgetkürzungen um - Räumlichkeiten werden gewechselt

Mit einem Neustart versucht es die in den letzten Monaten von Budgetkürzungen arg gebeutelte Netzkulturinitiative Public Netbase: Mit dem Umzug in ein neues - kleineres - Lokal soll auch eine Neupositionierung stattfinden: "Im Zuge der politischen Entwicklungen und der damit verbundenen Einschränkungen ergibt sich für uns die Notwendigkeit, das Organisationsprofil den Rahmenbedingungen anzugleichen", so Institutsvorsitzender Konrad Becker.

Deutlich

Dieser Umstand soll auch durch einen neuen Namen verdeutlicht werden, so wird das Public aus dem Namen gestrichen, aus Public Netbase wird so Netbase. Becker versteht den Neustart als Versuch mit den schwierigen Rahmenbedingungnen produktiv umzugehen, es soll ein "offener Raum, der für kulturellen Austausch und künstlerisches Arbeiten zur Verfügung steht, entstehen. Vor allem Diskurs- und Projektaktivitäten sollen im Zuge der Neupositionierung im Vordergrund stehen.

Aktiv

Diesen Vorgaben entsprechend will die neue Netbase noch vor dem Sommer sollen neue Projektaktivitäten vorgestellt werden, die vor allem von einer engen Zusammenarbeit mit internationalen Partnerorganisationen geprägt sein werden. Als inhaltlicher Rahmen steckt sich die Netzkultuinitiative die kritische Beschäftigung mit Fragen der technologischen Kontrollgesellschaft, semiotischer Demokratie, geistigem Eigentum und dem freien Zugang zu Information und Bildung. (red)

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