Fahrt in den Süden wurde zum Hindernisrennen

27. Mai 2005, 09:03
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"Fronleichnams-Prozessionen" auf Kärntner und italienischen Autobahnen

Klagenfurt/Udine - Die Fahrt in den Süden am verlängerten Wochenende wurde am Donnerstag für viele Autofahrer zum Hindernisrennen. In Kärnten sorgten Unfälle immer wieder für Staus, in Friaul ging ab Tolmezzo auf der Autobahn gar nichts mehr. Vor allem Wiener wollten den Feiertag zu einem Kurzurlaub am Meer nutzen.

Drei Fahrzeuge kollidierten am frühen Vormittag auf der Südautobahn bei Wolfsberg-Nord miteinander. Die A2 musste in Richtung Süden gesperrt werden, der Verkehr wurde bei Bad St. Leonhard auf die Packer Bundesstraße abgeleitet. Die Folge: Umfangreiche Staus.

Kaum war die Autobahn im Lavanttal wieder frei, kracht es neuerlich, diesmal knapp vor Grafenstein (Bezirk Klagenfurt-Land) und wieder auf der Fahrbahn Richtung Süden. Die Autobahn musste zwischen Völkermarkt und Grafenstein gesperrt werden, es kam zu kilometerlangen Staus. Auch die Ausweichroute, die Packer Bundesstraße, war überlastet, das Fortkommen erinnerte eher an eine Fronleichnamsprozession.

Wer diese Hindernisse überwunden hatte, konnte jedoch noch lange nicht auf freie Fahrt ans Meer hoffen. Durch das Kanaltal war der Verkehr sehr stark, ab der Ausfahrt Tolmezzo ging dann nichts mehr. "Der Stau reicht von der Ausfahrt Lignano bis zurück nach Tolmezzo", berichtete ein Autofahrer der APA in Klagenfurt.

In Kärnten war die Süd Autobahn (A2) laut ÖAMTC nach einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen kurz vor Wolfsberg Nord Richtung Süden etwa eine halbe Stunde lang gesperrt. Der Verkehr wurde bei Bad St. Leonhard auf die B 70 abgeleitet, umfangreiche Staus waren die Folge. (APA)

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