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OLSR
Die WLan-Aktivisten von Funkfeuer setzen auf das für mobile Ad-hoc-Netze gedachte WLan-Mesh-Protokoll "Optimised Link State Routing" (OLSR). Bei OLSR wird jeder Teilnehmer zum Knoten, über den andere Teilnehmer wieder Anschluss finden können. Die Distanzdaten zwischen Knoten werden an alle Knoten im Netz gesendet, um ein möglichst ideales, stabiles Routing zu finden. Da OLSR ein dynamisches, pro-aktives Rounting ist, soll es auch mit sich bewegenden, ausfallenden und neu hinzukommenden Knoten klarkommen.
Ad-hoc-Modus
Um diese WLan-Technik zu nutzen, muss das entsprechende OLSR-Client-Programm, das für Linux, Windows, FreeBSD und MacOS X erhältlich ist, installiert werden und die WLan-Karte in den Ad-hoc-Modus gesetzt werden.
Freies Netz in Wien
Funkfeuer ist eine Gruppe von NetzaktivistInnen, die ein freies – nicht kommerzielles – WLan-Netz in Wien aufbauen und Interessierten Know-How und Internet-Verbindungen zur Verfügung stellen.

Im Rahmen der Linuxwochen wird am Donnerstag, 26. Mai, am Funkfeuerstand auch Hardware gehackt – d.h. es wird geholfen und erklärt, wie man/frau den populären Linksys- WRT54G-WLan-Access-Point mit einer neuen Linux-Firmware bespielt und so das Gerät mit Features (VPN-, SSH-, VOIP- oder DNS-Server) bestückt. Features, die es sonst nur für Geräte höherer Preisklassen gibt.
Linux
Das Einspielen einer fremden Firmware ist relativ leicht zu bewerkstelligen, da der Access-Point von Haus aus mit Linux betrieben wird. (red)
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