Finanz ermittelt gegen Disco-Kette "Nachtschicht"

25. Mai 2005, 09:01
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Verdacht der Steuerhinterziehung

Linz - Die österreichischen Finanzbehörden ermitteln gegen die Disco-Kette "Nachtschicht", deren Betreiber und ein Tiroler Handelshaus. Wie das ORF-Radio Oberösterreich Montagnachmittag berichtete, bestehe laut Staatsanwaltschaft Linz der Verdacht der Steuerhinterziehung. Gerichtliche Vorerhebungen würden laufen. "Nachtschicht"-Gründer Andreas Schutti - für ihn gilt die Unschuldsvermutung - bestätigte die Ermittlungen auf Anfrage der APA, betonte aber, dass man sich nichts zu Schulden habe kommen lassen.

Ungereimtheiten

Konkret gehe es um den Vorwurf, dass in den Discotheken wesentlich mehr Getränke verkauft worden seien, als gegenüber der Finanz angegeben worden sei, so der ORF. Lieferant der Waren soll ein Handelshaus in Tirol gewesen seien, bei dem die Ermittler im Zuge eine Betriebsprüfung auf Ungereimtheiten gestoßen seien. Es habe mehr als 20 Hausdurchsuchungen in ganz Österreich gegeben.

Die Höhe der vorgeworfenen Steuerhinterziehungen sei vorerst unklar. Mit Sicherheit könne nur gesagt werden, dass es um mindestens 75.000 Euro gehen müsse. Denn ab dieser Grenze würden die Gerichte eingeschaltet. (APA)

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