Nachbarschaftsstreit endete für Tiroler hinter Gittern

23. Mai 2005, 18:56
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Auslöser waren abgestellte Wäscheständer - 24-Jähriger trat Ersatzfreiheitsstrafe an

Hinter Gittern hat ein Nachbarschaftsstreit für einen jungen Tiroler geendet. Er und ein weiterer Mann waren sich laut Gendarmerie wegen mehrerer abgestellter Wäscheständer und eines Kinderwagens in die Haare geraten.

Der 24-Jährige hatte Sonntagabend gegen 20.30 Uhr in Matrei am Brenner (Bezirk Innsbruck-Land) die Wäscheständer in den Hinterhof des Hauses geworfen. Als sein 40-jähriger Nachbar ihn daraufhin zur Rede stellen wollte, attackierte er diesen mit einem Pfefferspray. Dabei besprühte er auch eine neben ihm stehende elfjährige Schülerin. Anschließend rannte er davon.

Eine Hausbewohnerin verständigte die Exekutive. Der rabiate Mann - gegen den bereits mehrere Vorführungsbefehle der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck vorlagen - trat auf eigenen Wunsch eine sofortige Ersatzfreiheitsstrafe an. Seine beiden Opfer wurden zu einem Arzt gebracht. (APA)

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