Aus für "Happy Hour": "Kampftrinken" soll eingedämmt werden

25. Mai 2005, 09:00
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Tausende englische Bars wollen verbilligte Drinks und Cocktails abschaffen

Tausende englische Bars werden die beliebte "Happy Hour" abschaffen, während der Drinks und Cocktails stark verbilligt abgegeben werden. Das berichtet BBC Online am Montag. Die Entscheidung wird von 32.000 Mitgliedern der British Beer and Pub Association getragen, die das "Kampftrinken" und das damit verbundene, mitunter ungustiöse Verhalten all zu sehr illuminierter Gäste eindämmen will.

Wie Mark Hastings, Sprecher der Vereinigung, erklärte, sei es vielen Lokalbetreibern ein Anliegen, die Leute zu verantwortungsvollerem Umgang mit Alkohol zu ermuntern: "Unsere Mitglieder haben sich daher verpflichtet, Veranstaltungen einzustellen, die zu exzessivem Trinken führen können. Nun suchen wir die Unterstützung der Regierung und der Polizei." Die Maßnahme sei zwar kein "Allheilmittel" gegen Besäufnisse, werde aber sicher eine gewisse Wirkung haben, hoffte Hastings, der in diesem Zusammenhang auch an Supermarkt-Ketten appellierte, Alkohol nicht mehr zu "Kampfpreisen" anzubieten.

Ein Sprecher des Innenministeriums zeigte sich erfreut: Die Regierung begrüße das Engagement der Getränkeindustrie gegen das "Saufen". (APA)

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