Finanzinvestor Permira hält an seinem Premiere-Anteil fest

27. Mai 2005, 14:13
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Aktie hatte in der vergangenen Woche rund zehn Prozent verloren

Der Finanzinvestor Permira hält an seinem Anteil am Bezahlfernsehsender Premiere vorerst fest. "Es gibt keine Überlegung, kurzfristig zu verkaufen", sagte der Leiter des Frankfurter Permira-Büros, Thomas Krenz, der "Welt am Sonntag". Die Premiere-Aktie hatte in der vergangenen Woche rund zehn Prozent verloren und war am Freitag mit 28,29 Euro fast auf den Emissionspreis von 28 Euro zurückgefallen, obwohl die Quartalszahlen des Börsenneulings über den Prognosen der Analysten gelegen waren.

Permira hatte Premiere Anfang 2003 aus der Insolvenzmasse des Kirch-Konzerns gekauft und das jahrelang defizitäre Unternehmen im Frühjahr 2005 im größten Börsengang des Jahres an die Börse gebracht. Permira ist mit 23,7 Prozent immer noch der größte Einzelaktionär des Pay-TV-Senders. Krenz sagte, Premiere sei für Permira ein "dem Risiko angemessenes Geschäft". Zahlen zum Ertrag nannte der Permira-Partner nicht. (APA/Reuters)

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