Mobilfunk-Infrastruktur wird weiter ausgebaut

30. Mai 2005, 10:15
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Im ersten Quartal 2005 Umsätze von 9,6 Milliarden Dollar erreicht

Die Verkaufszahlen für Equipment zum Ausbau von Mobilfunk-Infrastruktur sind im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent gestiegen. Laut einer Studie der Dell'Oro-Gruppe betrugen die Umsätze in diesem Bereich in den ersten drei Monaten 9,6 Mrd. Dollar. Diese Zahlen führt das Marktforschungsunternehmen unter anderem auf eine gestiegene Nachfrage nach GSM-Equipment zurück. In diesem Segment konnte eine Verkaufssteigerung von 23 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr festgestellt werden.

Starke Verkäufe

"Die Ergebnisse sind vor allem auf starke Verkäufe von GSM-Ausrüstung in Osteuropa, Asien und Lateinamerika zurück zu führen", sagte Greg Collins, ein Direktor der Dell'Oro-Gruppe. "Service-Provider mit GSM-Netzwerken in Ländern wie Indien, Russland und Brasilien investieren derzeit vermehrt in den Ausbau dieser Netze, um der steigenden Nachfrage von Kunden begegnen zu können." Die vermehrte Nachfrage führt Collins auf die sinkenden Preise zurück, die Mobiltelefonie überall auf der Welt erschwinglich machen.

Senkrechtstart

Obwohl die Verkaufszahlen des ersten Quartals 2005 die Zahlen der ersten drei Quartale des vergangenen Jahres deutlich übertreffen konnten, waren sie doch schwächer als im letzten Quartal des vergangenen Jahres. "Der Mobilfunk-Markt hat im zweiten Quartal des vergangenen Jahres mit einem Senkrechtstart begonnen", sagte Collins. "Für das laufende Jahr erwarten wir, dass sich das extreme Wachstum in den letzten drei Quartalen des laufenden Jahres verlangsamen wird." In den Westeuropäischen Staaten hat die Mobilfunkpenetration im vergangenen Jahr bereits die 90-Prozent-Marke erreicht. Es wird allerdings erwartet, dass die Handyverbreitung bis zum Jahr 2007 in diesen Ländern auf durchschnittlich über 100 Prozent steigen wird.(pte)

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Dell'Oro

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