Kombi-Behandlung verlängert Lebenserwartung bei Lungenkrebs

24. Mai 2005, 15:48
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Mit Chemotherapie und Angiogenese-Hemmer Bevacizumab leben Patienten im Durchschnitt über ein Jahr nach der Erstdiagnose

Orlando - Bei einer Form von fortgeschrittenem Lungenkrebs verbessert die Kombination der herkömmlichen Chemotherapie mit dem Angiogenese-Hemmer Bevacizumab die Aussichten der Patienten. In einer amerikanischen Untersuchung an knapp 900 Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) in fortgeschrittenem Stadium erhöhte diese Therapie die durchschnittliche Überlebensdauer auf über ein Jahr.

Diejenigen Patienten, die die Chemotherapeutika Paclitaxel und Carboplatin erhielten, lebten danach im Durchschnitt 10,2 Monate. In der Gruppe, die zusätzlich noch mit dem Angiogenese-Hemmer behandelt wurde, lag die mittlere Überlebenszeit bei 12,5 Monaten, wie die Forscher auf der Jahrestagung amerikanischer Onkologen in Orlando im US-Bundesstaat Florida berichteten. Bevacizumab blockiert den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF), der die Blutversorgung des Tumors sichert. (APA/AP)

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