Salzburg: Liberale helfen der AG aus der Patsche

14. März 2007, 09:43
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LSF lädt AktionsGemeinschaft zu gemeinsamer Kandidatur "für eine starke Mitte" ein - Mandate sollen geteilt werden

Wien/Salzburg - Das Liberale StudentInnen Forum (LSF) hilft bei den bevorstehenden Hochschülerschaftswahlen (31. Mai bis 2. Juni) der AktionsGemeinschaft (AG) an der Universität Salzburg aus der Patsche. Die AG kann bei den ÖH-Wahlen an der Uni Salzburg nicht antreten, weil sie zu wenige Unterstützungserklärungen eingereicht hat (derStandard.at/Uni berichtete. Nun hat das LSF die AG eingeladen, gemeinsam zu kandidieren, "um abseits von schlagenden Burschenschaftern und schlafenden Sozialisten eine pragmatische Politik der Mitte zu gestalten", wie die beiden Fraktionen in einem Folder ihr gemeinsames Vorgehen erklären.

Formal kann an dem Wahlvorschlag nicht mehr gerüttelt werden, auf dem Wahlzettel wird nur das LSF aufscheinen. Auch Nina Krassnitzer bleibt als einzige Kandidatin der Liberalen auf dem ersten Listenplatz des Wahlvorschlags gereiht. Sollten aber ein zweites Mandat erzielt werden - was das Ziel von LSF und AG ist, soll dieses Lars Tinhof von der AG erhalten, weitere Mandate würde man ebenfalls teilen, so LSF-Bundessprecher Florian Schweitzer am Freitag gegenüber der APA.

"Eine mittlere Katastrophe"

"Für die AG, die sich stark über die Arbeit an den Unis definiert, wäre es eine mittlere Katastrophe, wenn wir in Salzburg zwei Jahre nicht arbeiten könnten", erklärte AG-Bundesobmann Christoph Marx. Außerdem würde in Salzburg damit eine "große Lücke im demokratischen System entstehen, wenn nicht eine schlagkräftige Mitte vorhanden wäre". Aus diesem Grund sei das Angebot des LSF die sinnvollsten Variante, gemeinsam trete man "für eine starke Mitte" ein.

Für die Universitätsvertretung kandidieren bei den diesjährigen ÖH-Wahlen an der Uni Salzburg der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), die Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS), der Kommunistische StudentInnenverband (KSV), das LSF, der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) sowie eine "Unabhängige Namensliste". (APA)

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