US-Armee gibt Beschuss des Hauses eines irakischen Abgeordneten zu

22. Mai 2005, 14:51
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Acht Tote, keine Entschuldigung - Explosion vor schiitischer Moschee in Bagdad

Bagdad/Washington/London/Ankara - Die US-Armee muss im Irak dauernd neue Verluste hinnehmen. Nach Militärangaben starben bei Anschlägen seit Mittwoch vier amerikanische Soldaten. Damit sind seit März 2003 mehr als 1.600 Angehörige der amerikanischen Streitkräfte im Irak ums Leben gekommen. In der Stadt Nassiriya haben Anhänger des radikalen Schiitenpredigers Muktada al-Sadr am Freitag den Sicherheitskräften blutige Gefechte geliefert. Dabei wurden nach ersten Informationen mindestens 17 Menschen verwundet.

Die US-Armee hat den Beschuss des Hauses eines irakischen Parlamentsmitglieds in der nördlichen Metropole Mossul zugegeben. Dabei seien acht Menschen am Donnerstag getötet worden; zuvor hätten "Terroristen" vom Dach eines Nachbarhauses aus auf einen US-Helikopter geschossen, hieß es. Augenzeugen hatten berichtet, bei den Toten handle es sich um Freunde und Familienangehörige des Abgeordneten Fawaz al-Jarba. Einen Ausdruck des Bedauerns enthielt die Erklärung der US-Armee nicht.

Autobombe vor schiitischer Moschee detoniert

In der Nacht auf Freitag detonierte in Bagdad erneut eine Autobombe vor einer schiitischen Moschee. Dabei kamen nach Augenzeugenberichten zwei Kinder ums Leben. Eine Frau sei verletzt worden, als der ferngezündete Sprengsatz detonierte. (APA/AP/Reuters)

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