Riga: AUA-Jet löste bei Landung höchste Alarmstufe aus

23. Mai 2005, 09:07
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Falsche Signale von Bordinstrumenten über Druckabfall in der Kabine - Erfolgreich gelandet

Riga - Eine AUA-Maschine hat am Donnerstag bei der Landung in der lettischen Hauptstadt Riga höchste Alarmstufe ausgelöst. Die lettische Nachrichtenagentur LETA zitierte einen Sprecher des Flughafens, wonach das Bodenpersonal Signale über einen möglichen Druckabfall in der Kabine des Flugzeugs erhalten habe. Die Maschine sei anschließend jedoch erfolgreich und ohne das Eingreifen von Rettungskräften gelandet.

Laut Auskunft der AUA am Donnerstagabend fielen in der Fokker 100 (Flug OS 612) auf dem Weg von St. Petersburg nach Wien nach etwa einer Stunde die Sauerstoffmasken automatisch herunter, weil die Anzeige im Cockpit einen fallenden Kabinendruck signalisierte. Ob der Druck wirklich gefallen war oder die Anzeige nicht stimmte, war am Donnerstagabend unklar. Jedenfalls entschloss sich der der Pilot zur Sicherheitslandung in Riga, die laut AUA "problemlos" verlief.

Die Maschine war um 15.50 Uhr (Lokalzeit) in St. Petersburg abgeflogen und um 16.08 Uhr mit 50 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern in der lettischen Hauptstadt gelandet. Laut AUA werden die Passagiere so rasch wie möglich umgebucht und auf anderen Flügen nach Wien gebracht. Die Fokker wird einer genauen technischen Überprüfung unterzogen. (APA)

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