FLÖ - Service statt Ideologie

31. Mai 2005, 10:30
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Fachschaftslisten wollen parteifreie ÖH

"Eine unparteiische Bundesvertretung würde im Ministerium ernster genommen wie eine rot-grüne. Die bekommen nicht mal Termine", ist Gabor Sas, Teamsprecher der Fachschaftslisten Österreichs (FLÖ) überzeugt. An der TU Wien kandidierte 1981 erstmals eine unabhängige Fachschaftsliste. Mittlerweile gibt es die FLÖ österreichweit in den verschiedensten Instituten. Sas: "Wir treten bewusst als Team an und nicht mit einem Spitzenkandidaten."

Serviceorientierte Sachpolitik und soziale Referate sind die wichtigsten Anliegen der FLÖ. Konkret wird etwa eine Indexanpassung für alle Studentenförderungen eingefordert. Die ÖH- Struktur soll vereinfacht, und nicht als Kaderschmiede für Jungpolitiker missbraucht werden. Die FLÖ haben durch ihre gute Vernetzung bessere Chancen als andere Basisgruppen Bundesmandate zu erlangen. Denn die FLÖ treten insgesamt an mehr Instituten an, und können es so eher in die jeweilige Universitätsvertretung schaffen, was wiederum die Möglichkeiten auf mehr als die derzeit drei Bundesmandate erhöht. (Georg Horvath, Stephanie Deimel/DER STANDARD, Printausgabe, 20.5.2005/red)

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