Motorola: Vier Mrd. Dollar für Aktienrückkäufe

27. Mai 2005, 10:06
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Aufsichtsrat genehmigt erstes Rückkaufprogramm der Firmengeschichte

Der Aufsichtsrat des US-amerikanischen Handyherstellers Motorola hat zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte ein Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Demnach könnte der Handyriese innerhalb der kommenden drei Jahre eigene Aktien im Gesamtwert von bis zu vier Mrd. Dollar erwerben. Das Rückkaufvolumen entspricht nach Angaben von Motorola rund zehn Prozent der aktuellen Marktkapitalisierung, teilte Motorola in einer Aussendung mit.

"Motorola ist verpflichtet, in Wachstum zu investieren und Werte für seine Anteilseigner zu schaffen"

"Motorola ist verpflichtet, in Wachstum zu investieren und Werte für seine Anteilseigner zu schaffen", sagte Motorola-Chef Ed Zander. Motorola will die Aktien von Zeit zu Zeit entweder über den freien Aktienmarkt kaufen oder über privat abgesprochene Transaktionen erwerben. Zum 2. April dieses Jahres verfügte das Unternehmen über rund 2,45 Mrd. Aktien ausstehende Aktien. Der Bestand an liquiden Mitteln und kurzfristigen Anlagen belief sich laut Motorola auf 11,3 Mrd. Dollar, der Netto-Barbestand auf sechs Mrd. Dollar.

Kasachstan

Darüber hinaus wird sich Motorola in der ehemaligen Sowjetrepublik Kasachstan engagieren. Im Rahmen einer Vereinbarung über fünf Jahre will der US-Mobilfunkriese dem kasachischen Provider KaR-Tel, einer Tochter der russischen VimpelCom, ein GSM-Netzwerk liefern. Der Vertrag hat ein Volumen von 100 Mio. Dollar. Der Netzwerkausbau soll es KaR-Tel ermöglichen, seine Userzahlen erheblich zu steigern. Mit der Auslieferung des neuen Netzwerks soll im Juni 2005 begonnen werden, hieß es bei Motorola. (pte)

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