"Syrien hat getan, was es kann"

20. Mai 2005, 19:12
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Syrische Regierung weist Vorwürfe der USA zurück, zu wenig gegen die Einschleusung von Al-Kaida-Kämpfern in den Irak zu unternehmen

Damaskus/Washington - "Syrien hat getan, was es kann. Diese Anschuldigungen gehören zu einer politischen Kampagne, um Druck auf uns auszuüben", sagte ein Vertreter der Führung in Damaskus am Donnerstag. Die Regierung sei bereit mit dem Irak in Sicherheitsfragen zusammenzuarbeiten. Ein hochrangiges US-Regierungsmitgliedhatte zuvor kritisiert, über Syrien würden Kämpfer und Material aus anderen islamischen Ländern in den Irak eingeschleust. Die Syrer hätten nur kosmetische Schritte unternommen, um das Problem zu lösen.

Syrien verwies dagegen auf die Verantwortung des Irak und der USA. Die Regierung in Bagdad habe es versäumt, ein Sicherheitsabkommen mit den Syrern zu unterzeichnen, hieß es in Damaskus. Die Syrer warteten zudem auf die versprochene Ausrüstung aus den Vereinigten Staaten, um die 600 Kilometer lange Grenze mit dem Irak besser zu überwachen. Die USA haben Syrien wiederholt vorgeworfen, Extremisten zu unterstützen. (Reuters)

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