Vom Komsomolzen zum Gotteskrieger

19. Mai 2005, 15:52
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Radikaler Islam in den Nachfolgerepubliken des UdSSR - Eine Podiumsdiskussion

Der von einigen Autoren vorausgesagte Niedergang des Islamismus ist auf dem Territorium der UdSSR bislang nicht eingetreten. Im Gegenteil, Tschetschenien und Zentralasien (insbesondere Usbekistan) bilden einen Kristallisationspunkt, um den sich laufend neue radikale Bewegungen formieren. Ungelöste soziale Probleme, schwach legitimierte politische Macht, aber auch der zurückgehende Einfluss des offiziellen Islam schaffen den Boden für deren Ausbreitung. Kommt es in den nächsten Jahren nicht zu tief greifenden Reformen, könnte sich das Szenario einer islamischen Revolution verwirklichen.

Am Podium

Udo STEINBACH, Direktor des Deutschen Orient-Institutes in Hamburg
Aleksej MALASHENKO, Führender Islamexperte Russlands, Carnegie Endowment Moskau Moderation: Hans-Georg HEINRICH, Politikwissenschafter, Universität Wien

Vortrag und Diskussion in deutscher und englischer Sprache. (red)

Am Dienstag, 24. Mai 2005, 19.00 Uhr im Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien.
Um Anmeldung wird gebeten: E-Mail , Tel: (01) 804 65 01-30
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