International Press Institute: Weltkongress in Nairobi

20. Mai 2005, 12:55
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Tagung mit Schwerpunkten Afrika, Terrorbekämpfung und Bürgerrechte und islamische Welt

Afrika wird beim diesjährigen Weltkongress des International Press Institutes (IPI), der ab Samstag in Nairobi stattfindet, ein Schwerpunktthema sein. Die Pressefreiheitsorganisation mit Sitz in Wien beweist mit der Wahl des Tagungsorts Hartnäckigkeit: Bereits 2003 wollte man in Kenia tagen, musste den Kongress dann aber wegen Terrorwarnungen buchstäblich in letzter Minute nach Salzburg verlegen. "Wir wollten unbedingt zeigen, dass wir trotzdem vorhaben, hinzukommen", sagte Christiane Klint zur APA.

Terrorismusbekämpfung und Einschränkungen der Bürgerrechte

Neben den Präsidenten von Kenia und Ruanda nehmen an dem Kongress weitere hochkarätige Politiker und Journalisten teil. Afrikas erster Literatur-Nobelpreisträger, Wole Soyinka, wird ebenso das Wort ergreifen wie die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai. Seit dem September 2001 ein Dauerbrenner-Thema, das auch diesmal erörtert wird, ist das Spannungsfeld zwischen Terrorismusbekämpfung und Einschränkungen der Bürgerrechte.

"Reporting on the Islamic World"

Ein weiterer Fokus schließlich gilt dem Thema "Reporting on the Islamic World". Namhafte Korrespondenten diskutieren dazu unter der Moderation des Wiener Kommunikationswissenschaftler Thomas A. Bauer. Prominenter Gast bei der Eröffnungszeremonie ist der Aga Khan. Zum Abschluss des Kongresses, der bis 24. Mai dauert, wird mit SW Radio Africa (London) der "Free Media Pioneer 2005" ausgezeichnet. (APA)

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