Rechtsextreme NPD gilt in Nordrhein-Westfalen als chancenlos

20. Mai 2005, 16:08
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Bei Kommunalwahlen im Herbst 2004 kam die Partei auf 0,2 Prozent

Berlin - Im Rahmen eines groß "Deutschland-Pakt" genannten Abkommens haben die rechtsextremen Parteien NPD und DVU festgelegt, bei Wahlen nicht mehr gegeneinander anzutreten. Für Nordrhein-Westfalen vereinbarten sie: An Rhein und Ruhr kandidiert nur die NPD. Nach eigenen Angaben tritt die Nationaldemokratische Partei Deutschlands dort in 108 der 128 Wahlkreise an. Das Innenministerium schätzt ihr Stimmenpotenzial auf nicht viel mehr als ein Prozent.

Bei der Kommunalwahl im Herbst 2004 erreichte die rechtsextreme Partei 0,2 Prozent. Damit dürfte der 9,2 Prozent-Triumph der NPD bei der Landtagswahl im September 2004 in Sachsen ein Einzelfall bleiben. Schon bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein jetzt im Februar blieb die Partei mit 1,9 Prozent weit hinter den selbst gesteckten Zielen zurück. (APA/dpa)

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